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DAS KLOSTER-HOSPIZ IM DETAIL

KLOSTER-HOSPIZ

Der franziskanische Geist und der damit verbundene Respekt vor der Würde jedes Einzelnen sind für das Hospiz der spirituelle und existentielle Kontext.

Für die Franziskanerinnen der ewigen Anbetung, die in der Jugend- und Altenhilfe tätig waren, ist der Bau des Kloster-Hospizes eine Weiterführung ihres sozialen Engagements in die Zukunft hinein.

Die Neuorientierung ihrer Gemeinschaft begegnet auch den Anforderungen der Stadt Schwäbisch Gmünd, die den dringenden Bedarf für ein stationäres Hospiz sieht.

AUFNAHMEKRITERIEN

Aufgenommen werden Menschen
 

  • deren Krankheit ein weit fortgeschrittenes Stadium erreicht hat
     

  • bei denen eine Heilung ausgeschlossen und eine
    umfassende palliative Versorgung notwendig ist
     

  • deren Betreuung und Pflege zu Hause oder in einer vollstationären Einrichtung nicht möglich ist oder nicht ausreicht.


Das Kloster-Hospiz soll darüber hinaus ein Treffpunkt bleiben und werden, der Raum für Trauernde, Ehrenamtliche und für kulturell Interessierte bietet.
 

ZIEL DER HOSPIZARBEIT

Ziel der Hospizarbeit ist es, durch eine fachlich fundierte, individuelle und ganzheitliche Pflege den Gästen eine möglichst hohe Lebensqualität bei größtmöglicher Selbstbestimmung zu bieten. Dabei stehen die palliative Behandlung der Schmerzen und vielfältiger anderer Krankheitssymptome sowie die Hilfe bei psychischen, sozialen und spirituellen Fragen an erster Stelle.

 

Gäste werden unabhängig von Nationalität, Weltanschauung, Status oder Alter aufgenommen. Voraussetzungen zu einer Aufnahme ins stationäre Hospiz sind ausschließlich die gesetzlich vorgegebenen Kriterien.

KOSTEN

Für die Gäste fallen keine Kosten an. Der Gesetzgeber gibt vor, dass 5% der Kosten für Bau und laufenden Betrieb vom Träger aufgebracht und nach Möglichkeit durch Spenden eingeworben werden sollten. Die Hauptlast der Kosten tragen die Kranken- und Pflegekassen.

IMPRESSIONEN VOM BAU